• Aktuelle Schreibaufgabe

  • 6. Schreibaufgabe: Töten in Zeiten von Corona.
     

    Stellt euch ein Virus vor, das euch zwingt, Weihnachten in euren geschlossenen vier Wänden zu verbringen. An wem kann man den Frust dann rauslassen?

    Es darf und soll getötet werden. Natürlich ist der Täter dann munter ausgebüxt und es muss jemand her, der/die ihn/sie stellt. Schreibt eine abgeschlossene Krimi-Kurzgeschichte. Alles steht frei, gerne auch eine Komödie – nur einen tagespolitischen Bezug zu Corona sollte sie haben, die Geschichte.

    Abgabe ist 14. Dezember,
    Zeichenlimit = 7000 Zeichen.
    Bitte stellt die Geschichte nicht vor Sonntag, dem 13. 12., ins Forum...
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    Oder später.




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  •  Herzlich willkommen auf dem Portal der VHS-Schreibschule
  • Liebe Freundinnen und Freunde der Schreibzunft!
    Lebendig erzählen - Von der Buchstabensuppe zum Prosawerk.
    Im aktuellen Semester wollen wir wieder gut schreiben, so dass wir ggf. auch ein paar Veröffentlichungen einheimsen. Entsprechende Schreibaufgaben und Lehrbriefe -- wie man nun dahin kommt, sollen zielführend dabei sein. Weitere Infos per Mail an m...

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  • Ich bring sie um! von Lilo  Geschichte lesen


    Ich bring sie um!
     
    Am Abend kam Judith erst richtig zu sich. Die letzten Tage waren so verwirrend gewesen, dass sie keine Zeit gehabt hatte, sich zu besinnen. Nun holte sie ihr Notizbuch aus dem Handgepäck und den Füller. Die Geschichte musste sie aufschreiben. Nur gut, dass sie auch Fotos hatte, sonst würde ihr die Story kein Mensch glauben. Sie schlug das Buch auf und begann:
    „Es begann Ende 2019 in China. Dort kam zum ersten Mal das neuartige Virus vor: Corona, weil es unter dem Mikroskop an eine Krone erinnerte. Kaum jemand nahm das ernst. Es sollte auf einem Markt in Wuhan begonnen haben, durch eine Fledermaus, die der erste Überträger war.
    Was dann im Jahr 2020 geschehen war, wusste alle Welt, denn überall kam Corona an und verbreitete Angst und Schrecken.
    Ich war genau wie alle anderen Menschen irritiert, genervt, resigniert, dann wieder hoffnungsvoll. Das hört auch wieder auf, dachte ich. Aber im Herbst 2020 war davon gar nichts zu spüren, ganz im Gegenteil. Quer- statt Nachdenken schien das Motto zu werden.
    Wenn man doch was tun könnte, dachte ich. Die Vernunft der Menschen reichte offenbar nicht aus, um Corona in die Schranken zu weisen. Da mussten andere Mittel her.
    Zum Glück gibt es Mary. Die ist die pfiffigste Erfinderin, die es geben kann! Wir steckten die Köpfe zusammen und begannen zu überlegen und zu planen. Wir lasen alte Bücher und neue wissenschaftliche Veröffentlichungen. Wir besorgten das Material, das wir brauchten für unsere Idee. Und wir machten uns an die Arbeit.
    Es war nicht einfach. Wenn uns Hannah und Luis nicht geholfen hätten, wäre es wohl nicht gegangen. Die beiden waren mit ihren Ideen und dem technischen Knowhow voll dabei. Und nach wochenlangem Basteln, zahllosen Versuchen und auch Rückschlägen stand sie vor uns: unsere Zeitmaschine! Ein cooles Ding, kaum so groß wie ein Koffer – nicht wie diese Riesenteile aus alten Filmen. Dann wäre unser Plan auch nicht möglich gewesen.
    Wir probierten sie immer wieder aus, bis jede von uns sie im Schlaf bedienen konnte. Kleine Trips in die Vergangenheit machten uns viel Spaß. In die Zukunft schauten wir nur einmal ganz kurz, um zu sehen, ob unsere Idee funktionieren würde.
    Englisch konnten wir alle, chinesisch keine. Wer also sollte reisen? Gemeinsam beschlossen wir, dass ich den Teil übernehmen sollte. Die anderen trauten mir das zu. Ich war nicht so sicher. Weil ich mich mit Tieren am besten auskenne und mich gut auf andere Menschen einstellen kann, haben wir entschieden, dass ich mich auf die Reise mache. Außerdem ist nonverbale Kommunikation eine meiner Kompetenzen.
    Dann kam die praktische Planung. Die Recherche für den besten Zeitpunkt war Hannahs Anteil. Sie wälzte Zeitungen, Internet-Einträge und Artikel, um das Ziel möglichst präzise festzulegen. Im Nachhinein ist klar, dass ohne diese Wahnsinnsarbeit alles schiefgegangen wäre.
    Die Ausrüstung und das Gepäck war der einfachste Part. Eine Flugkarte zu bekommen, war schon schwieriger, aber dank einer guten Story – ich als Journalistin berichte über das hervorragende Krisenmanagement in China! – klap...