• Aktuelle Schreibaufgabe






  • 1.     Praxisschreibaufgabe: „Fletsche, Klicker, Gummitwist – Kindheit in den 60ern“

    Hast du etwas aus deiner Kindheit zu erzählen?
    Spielte sich deine Kindheit vor Mauerfall und vor dem Internet ab?
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  • Mitschreiben?
  • Wer wieder mitmachen will, kann sich von jetzt an an der VHS einschreiben.
    Oder später.




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  •  Herzlich willkommen auf dem Portal der VHS-Schreibschule
  • Liebe Freundinnen und Freunde der Schreibzunft!
    Lebendig erzählen - Von der Buchstabensuppe zum Prosawerk.
    Im aktuellen Semester wollen wir wieder gut schreiben, so dass wir ggf. auch ein paar Veröffentlichungen einheimsen. Entsprechende Schreibaufgaben und Lehrbriefe -- wie man nun dahin kommt, sollen zielführend dabei sein. Weitere Infos per Mail an m...

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  • Die Kühe sind los! von Reinhard  Geschichte lesen

      Unmerklich verabschiedete sich die Nacht von den Wiesen am Altenfeldskopf. Im Osten hellte sich der Himmel zögerlich auf und verwandelte die Schwärze der Nacht in ein fahles Grau. Eine schwache kühle Brise wehte vom Dorf herauf. Die Bisons lagen wie große dunkle Flecken auf der Wiese, die feucht vom Morgentau war. Ihr Atem verwandelte sich in Dampfwolken, die wie kleine Wolken in der Luft schwebten. Bodennebel lag über dem Gras wie ein großes, silbernes Spinnennetz. Es war kurz vor Sonnenaufgang, das Dorf lag ganz still.



    Aus der Bude drangen tiefe Atemzüge und ein leises Schnarchen, doch niemand hörte es. Die Wildbienen schliefen in ihren kleinen Höhlen im Insektenhotel der Morgensonne entgegen.



    Ein fernes, leises Geräusch, wie von Getrampel schwerer Hufe auf einem Feldweg, wehte vom Dorf das Tal hinauf auf den Altenfeldskopf. Ein Muhen waberte über die Wiesen und schwoll zu einem vielstimmigen Chor an. Das Hufgetrampel wurde lauter, die Luft vibrierte ganz leicht.



    Hörst Du das?“ Pauly war von den Geräuschen aus dem Schlaf gerissen worden und saß aufrecht im Bett.
    Ich höre nichts“, murmelte Chelby, die sich verschlafen mit ihrem Nuffelnuff unter der Bettdecke verkrochen hatte. „Lass mich in Ruhe!“
    Da ist aber etwas!“ Behände sprang Pauly aus dem Bett und schaute aus dem Fenster.

    Unter das Hufgetrampel und das Muhen hatte sich ein neues Geräusch gemischt. Ein tiefkehliges Knören, dunkel, kraftvoll, wie ein Donnergrollen!



    Pauly wurde es unheimlich. Rasch kletterte er auf das Dach der Bude, um besser sehen zu können. Was er sah, ließ seinen Atem stocken.
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